28.11.2018 - Annette Lippstreu

Landesfachverband BSSA ehrt erfolgreiche Leistungssportler

Geehrte BSSA-Aktive mit ihren Trainerinnen und Trainern
Geehrte BSSA-Aktive mit ihren Trainerinnen und Trainern
Die Leistungssportler des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Sachsen-Anhalt (BSSA) ziehen für 2018 eine sehr gute Bilanz. An den Erfolgen der Sportler des Deutschen Behindertensportverbandes waren sie auf internationaler Ebene mit 25 Medaillen bei Paralympics, Welt- und Europameisterschaften sowie Welt- und Europa-Cups beteiligt.

In der nationalen Bilanz verbuchten sie 46 Deutsche Meistertitel. Für diese Erfolge und die damit verbundenen freudigen und emotionalen Augenblicke galt es Dank zu sagen und gleichzeitig für die kommende Herausforderung zu motivieren. Mit diesem Ziel ehrte der BSSA gemeinsam mit dem BG Klinikum Bergmannstrost Halle - Hauptförderer des Behinderten- und Rehabilitationsports in Sachsen-Anhalt - am 27. November in Halle die erfolgreichsten 36 Sportler mit Handicap im Jahr 2018. Für ihren wesentlichen Anteil am Erfolg der Aktiven erhielten die Trainerinnen und Trainer ebenfalls Dank und Anerkennung.
Mit ihren herausragenden Leistungen bei den Paralympischen Winterspielen, bei den Weltmeisterschaften im Para Radsport, bei Weltcups und Deutschen Meisterschaften war Andrea Eskau vom USC Magdeburg wiederum erfolgreichste Athletin des Verbandes.
Der BSSA dankte im Rahmen des Abends auch Katrin Franke (VfB Germania Halberstadt, Leichtathletik), Rieka Gärtner (USV Halle, Schwimmen) und Mathias Neubert (HKC 54, Kanu) für ihre unermüdliche Hintergrundarbeit in den Para Landesleistungsstützpunkten. Die Vorschläge für die Geehrten unterbreiteten die jeweiligen Stützpunkte.
Dr. Tamara Zieschang, Staatssekretärin im Ministerium für Inneres und Sport, würdigte im Auftrag von Minister Holger Stahlknecht die Leistungen der Aktiven mit Handicap und war beeindruckt von der geballten sportlichen Leistungsdichte im Raum. „Mit ihren Leistungen machen sie nicht nur sich und ihre Vereine erfolgreich, sondern ganz Sachsen-Anhalt. Sie sind starke Botschafter und Vorbilder für sehr viele Menschen.“
Die Ehrungen nahmen BSSA-Präsident Dr. Volkmar Stein und der Stellvertretende Ärztliche Direktor des Bergmannstrost, Dr. Joachim Zaage, gemeinsam vor. Als Arzte, so sagte Zaage in seinem Grußwort, müsse er vor der Ansteckung durch Viren warnen. Doch mit dem Virus der Begeisterung, der von den sportlichen Aktivitäten der BSSA-Sportler ausgeht, sei es etwas ganz anderes. „Sport fördert die Gesundheit, bereichert das soziale Umfeld, fördert Kontakte. Lassen sie sich von diesem Virus anstecken“, ermunterte er.

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