08.10.2018 - Frank Löper

Lea-Jasmin Riecke ist Juniorsportlerin des Jahres 2018

Bei der Junioren-WM 2018 im finnischen Tampere hatte die Lea-Jasmin Riecke mit einer Weite von 6,51 Metern Gold gewonnen. (Foto:dpa)
Bei der Junioren-WM 2018 im finnischen Tampere hatte die Lea-Jasmin Riecke mit einer Weite von 6,51 Metern Gold gewonnen. (Foto:dpa)
Die 18-jährige Weitspringerin Lea-Jasmin Riecke vom Mitteldeutschen Sportclub ist von der Deutschen Sporthilfe und der Deutschen Post in Düsseldorf als „Juniorsportlerin des Jahres 2018“ ausgezeichnet worden. Bei der Junioren-WM 2018 im finnischen Tampere hatte die Schülerin aus Magdeburg mit einer Weite von 6,51 Metern Gold gewonnen.

Dafür wählten Deutschlands Sportfans sie bei der öffentlichen Online-Wahl unter fünf Finalisten zur „Juniorsportlerin des Jahres“. Die weiteren Finalisten in der Einzelwertung waren Rodler Max Langenhan (19, Friedrichroda), Segler Philipp Loewe (20, Kiel), Trampolinturnerin Aileen Rösler (18, Esslingen am Neckar) sowie Skispringer Constantin Schmid (18, Oberaudorf), allesamt ebenfalls Juniorenweltmeister.
In der Mannschaftswertung wurde zum zweiten Mal in Folge die U20-Sprintstaffel der Damen ausgezeichnet, in diesem Jahr in der Besetzung Viktoria Dönicke (19, Chemnitz), Sophia Junk (19, Wiesbaden), Corinna Schwab (19, Freudenberg) und Denise Uphoff (17, Reutlingen). Para-Biathletin Clara Klug (24, München) und Leichtathlet Erik Heydrich (19, Limburgerhof) wurden im Behinderten- und Gehörlosensport geehrt.
Dr. Michael Ilgner, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Sporthilfe sagte: „Bei der Ehrung zum Juniorsportler des Jahres stehen die jungen Talente oftmals das erste Mal im Rampenlicht. Wir sind überzeugt, dass wir von der diesjährigen Preisträgerin Lea-Jasmin Riecke, aber gewiss auch von den vier weiteren nominierten Talenten, noch viel hören und sehen werden.“
Die Deutsche Sporthilfe ehrt mit der höchsten Auszeichnung im deutschen Nachwuchssport seit 40 Jahren herausragende sportliche Talente, von denen sich viele zu internationalen Größen ihrer Disziplin entwickelt haben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Persönlichkeiten wie Michael Groß (1981), Franziska van Almsick (1992), Timo Boll (1997), Maria Höfl-Riesch (2004), Magdalena Neuner (2007/2008) und Laura Dahlmeier (2013).